Aus einer Veröffentlichung des MSB: 

So werden die Lolli-Tests 2.0 ab dem 10. Januar 2022 durchgeführt:

An den wöchentlich zwei Test-Tagen, je nach Schule Montag und Mittwoch beziehungsweise Dienstag und Donnerstag, geben alle Schülerinnen und Schüler morgens zwei Speichelproben ab. Dazu lutschen sie nacheinander jeweils etwa 30 Sekunden lang auf einem wattierten Abstrichtupfer („Lolli“). Der eine Teil der Lollis aller Schülerinnen und Schüler einer Lerngruppe wird von der anwesenden Lehrkraft in einem Sammelgefäß („Pool“) zusammengeführt. Der „zweite Lolli“ – die sogenannte Rückstellprobe -  wird einzeln verpackt und namentlich gekennzeichnet. Beide Proben werden dann von der Schule ans Labor geschickt, wo zunächst der Pool-Test überprüft wird.

Ist der Pool negativ, so wird weiter nichts veranlasst. Alle Schülerinnen und Schüler dürfen am nächsten Tag wieder in die Schule, ihre Rückstellproben werden vom Labor entsorgt. Weist der Pool-Test jedoch ein positives Ergebnis auf, so werden die dazugehörigen Rückstellproben im Labor sofort individuell analysiert; bis zum Erhalt eines negativen Ergebnisses des individuellen Kontrolltestes müssen sich die betoffenen Schülerinnen und Schüler des positiv getesteten Pools bestmöglich häuslich absondern. Bereits um 06.00 Uhr am nächsten Morgen liegen dann in der Regel auch die Einzeltestergebnisse aller Schülerinnen und Schüler vor, deren Pool positiv getestet wurde. Eltern, deren Kinder positiv getestet wurden, werden darüber direkt je nach Labor per SMS oder E-Mail informiert. Die Schule wird zwar ebenfalls informiert, muss aber nicht mehr die Meldekette in Gang setzen. Das bedeutet eine große Erleichterung für Schulen und Eltern.

Im Fall eines positiven Einzel-PCR-Testergebnisses müssen sich Eltern und ihre Kinder unverzüglich in häusliche Quarantäne begeben bzw. wird die vorherige häusliche Absonderung fortgesetzt. Die vor Ort jeweils zuständige Gesundheitsbehörde, die über das positive Einzel-Test-Ergebnis ebenfalls durch das Labor informiert wird, nimmt hierzu Kontakt mit den betroffenen Familien auf.

Hier noch ein Brief des MSB (sieht so aus, als hätte die Schulleitung ihn geschrieben!):



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